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Wellness


Tun Sie sich und Ihrem Körper etwas Gutes


Der Begriff Wellness,

erstmals 1654 in einer Monografie von Sir A. Johnson als „...wealnesse“, im Oxford EnglishDictionary mit "gute Gesundheit" übersetzt:
" ..... nach modernem Verständnis ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, ....."
seit den 50er Jahren in den USA Oberbegriff einer seinerzeit neuartigen Gesundheitsbewegung.

 

Per definitionem leitet sich der Begriff  Wellness von den Begriffen .....

  • Wellbeing und Fitness bzw.
  • Wellbeing und Happiness ab,


d. h. das Lebensstilkonzept Wellness zielt auf Wohlbefinden, Spaß und eine gute körperliche Verfassung ab.

Das Wellness-Verständnis ist heute geprägt von Methoden und Anwendungen, die das
körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigern.

 

 

 

 

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Fitness als Teil von Wellness

Ein wichtiger Teil bei Wellness ist die Fitness

 

 

B und S - Wellness Reisen, Hotelempfehlungen

Fitness beschreibt im allgemeinen den Zustand körperlichen und oft auch geistigen Wohlbefindens.
Fitness wird somit als das Vermögen verstanden, im Alltag leistungsfähig zu sein und für Belastungen gewappnet zu seinn. Der Begriff ist insofern schwierig, da er als Modebegriff nicht klar definierbar ist und von verschiedenen Personen und Interessengruppen unterschiedlich interpretiert und gebraucht wird.

 

Risiken für Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Fettleibigkeit und sogar Krebs können durch ein gezieltes Fitnesstraining verringert werden. Konzentrations- und Lernfähigkeit lassen sich mit Fitnessprogrammen steigern. Menschen, die sich aktiv mit dem Thema Fitness auseinandersetzen, sind meist gesünder und leben auch, statistisch gesehen, länger.

 

Zur Fitness von Körper und Geist gehört nicht nur eine
regelmäßige und abgestimmte körperliche Betätigung, sondern als sehr wichtig ist auch
eine gesunde und nähr- wie ballaststoffreiche Ernährung anzusehen.
Ungesunde Ergänzungsmittel (Doping, Anabolika) sind mit Fitness genauso wenig zu vereinbaren wie die Beschränkung auf reines Krafttraining wie es teilweise im Bodybuilding zu finden ist.

 

Fitnesstraining ist ein äußerst weit fassbarer Begriff.
Prinzipiell - jede gesunde sportliche Aktivität ist eine Form von Fitnesstraining,
z.B. Training im Sportverein oder selbst das Vermeiden von Rolltreppen und Aufzügen
zugunsten von Treppen – also auch Bewegung im Alltag.



Gezieltes Fitnesstraining
beinhaltet meist

 

Ausdauertraining - Krafttraining - Koordinationstraining

 

Aerobes Ausdauertraining


Aerobes Ausdauertraining sollte einen Schwerpunkt des Fitnesstrainings darstellen (die tradierte Auffassung steht allerdings im Widerspruch zu neueren Erkenntnissen und Empfehlungen der Sportwissenschaft bzw. Sportmedizin, die dem Kraft- und Koordinationstraining höheren Stellenwert in bezug auf gesundheitliche Vorteile einräumen).
Als Wirkungen werden attestiert:
positiv für das Herzkreislaufsystem
verhindert bzw. wirkt sich günstig auf Diabetes aus
kann zusammen mit richtiger Ernährung das Gewicht reduzieren


Alle Ausdauersportarten kommen dafür in Betracht, also beispielsweise
Radfahren, Laufen, Schwimmen, Walking, Aerobic, Joggen usw.
Trainings-Methode , je nach Sportart -
Dauermethode, Fahrtspiel und die extensive Intervallmethode.



Viele Studien gehen davon aus, dass etwa 2000 kcal pro Woche zusätzlich verbraucht werden sollten. Untrainierte Männer verbrennen z. B. beim Walken mit einer Geschwindigkeit von 7 km/h 530 kcal/h. Bei Frauen sind es etwa 461 kcal/h. Damit sind bei der angenommenen Geschwindigkeit pro Woche ca. 4 bzw. 4,5 Stunden Training notwendig, um auf die 2000 kcal pro Woche zu kommen.
Die Trainingszeiten sollten über die Woche verteilt werden. Jeden Tag 45 Minuten und ein Tag Pause sind besser als an zwei Tagen zwei Stunden zu trainieren.

 

Wichtig: Um beim Training im aeroben Bereich zu bleiben, sollte die Herzfrequenz bei Belastung zwischen 60 und 75% der maximalen Herzfrequenz bleiben. Als Faustformel für die maximale Herzfrequenz gilt: 220 - Lebensalter. Für einen 40jährigen ergibt sich nach dieser Formel: 220 - 40 = 180 als maximale Herzfrequenz. Der Puls bei Belastung während des Ausdauertrainings sollte also zwischen den Werten 108 und 135 pro Minute liegen. Anfänger beginnen bei dem unteren Wert und legen bei Bedarf Pausen ein (extensive Intervallmethode).
Wer seine maximale Herzfrequenz genauer wissen will, kann sie bei einem Belastungs-EKG beim Arzt ermitteln lassen, oder durch einen Belastungstest selbst ermitteln.

 

 

 

Kraft- und Beweglichkeitstraining


Kraft- und Beweglichkeitstraining wirken sich günstig bei Rückenbeschwerden und ähnlichem aus und erhöhen das Wohlbefinden. Kraft kann durch Gerätetraining oder durch Gymnastik verbessert werden. Beweglichkeit lässt sich durch Dehnübungen verbessern

Koordinationstraining

Koordinationstraining verbessert das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskulatur. Neben dem Tanzen verbessern viele Sportspiele und Kampfsportarten die koordinativen Fähigkeiten.

 

 
Wellness und Gesundheit

Ein gesundes Leben dank Wellness



Die offizielle Definition von Gesundheit gemäß der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 22. Juli 1946 lautet:
„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen.“

Gesundheit ist ein wichtiger persönlicher und gesellschaftlicher Wert
Ihre Bedeutung wird oft erst bei Krankheit oder mit zunehmendem Alter erkannt. Welche Einschränkungen mit dem Verlust von Gesundheit verbunden sind, wird oft erst dem alternden Menschen bewusst - durch eigene durchgestandene Krankheiten, gesundheitliche Probleme im Umfeld und das sich nähernde Lebensende. Vorsorgeprogramme für jüngere Altersgruppen werden propagiert, laufen aber oft ins Leere.

Im Allgemeinen sind Frauen gesundheitsbewusster als Männer ( Beispiel: Darmkrebsvorsorge - Männer ca. 10 - 15 %, Frauen ca. 30 % Beteiligung). Privilegierte Schichten sind gesünder als unterprivilegierte. Der Abstand ist in den letzten zwanzig Jahren kontinuierlich gewachsen.

Die Förderung und Erhaltung der Gesundheit erfordert geringe finanzielle Mittel. Teuer ist dagegen der Versuch, Gesundheit wiederherzustellen, die sog. kurative Medizin.
Das Gesundheitssystem ist neben der Renten-, Arbeits-, Unfall- und Pflegeversicherung eine der fünf Säulen unsereses Sozialsystems.

 

Faktoren, die über ein gesundes Leben entscheiden, sind -


- körperliche Gesundheit beeinflussende Faktoren
gesunde Nahrung, Fasten, gesunde natürliche Umwelt, gesicherte geschaffene Umwelt, ausreichende körperliche Betätigung an frischer Luft, keine extremen Überanstrengungen, genug Schlaf und Zeiten der Ruhe ohneHetze, Entspannung und emotionale Ausgeglichenheit,
ein erfüllendes Sexualleben, intakte soziale Beziehungen, der Gesundheit förderliche Arbeitsbedingungen, keine dauernde Überforderung.

- seelisch-geistige Gesundheit beeinflusende Faktoren
Geliebt sein und selbst lieben (Lebenspartner, Kinder, Familie, Mitmenschen), Freundlichkeit, Kontaktfähigkeit, soziale Kompetenz,
Selbstwertgefühl; Selbstachtung, Selbstvertrauen, Erfolg und Anerkennung: Bestätigung, Arbeitsklima, Kritik und Lob (Feedback),
Sicherheit (Geborgenheit, Religion, Lebenssinn, existentielle Sicherheit,
politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, Gestaltungsmöglichkeiten für das eigene Leben; lohnende Ziele, Gedankenfreiheit, Redefreiheit, freie Berufs- und Partnerwahl, Kreativität, tragfähige Sozialkontakte, Konfliktfähigkeit, Bereitschaft zur Versöhnung, Erlebnisse mit Erinnerungswert.
Bei aller Harmonisierung und gesunden Balance sind tolerable, gewisse Spannungen notwendig, um nicht in Lethargie zu versinken.






 
Die Ernährungsformen bei Wellness
B und S - Wellness Reisen, Hotelempfehlungen

Wellness und seine vielseitigen Ernährungsformen

 

Ernährung ist die Aufnahme von Nahrungsstoffen, die ein Organismus zum Aufbau seines Körpers, zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen und zum Hervorbringen bestimmter Leistungen in verschiedenen Entwicklungsstadien und spezifischen Anforderungssituationen seines Lebens benötigt.
Ernährung ist - Voraussetzung für die Lebenserhaltung
- den essentiellen Stoffwechsel eines jeden Menschen.

Die Ernährung bestimmt im Wesentlichen über das körperliche (geistige, psychische und soziale) Wohlbefinden.
Der bewusste Umgang mit Nahrung und Trinken ist - menschliche Kultur und findet in allen Religionen Beachtung (teilweise dogmatisiert).

Unter menschlicher Ernährung versteht man die Versorgung von Menschen mit Nahrung in Form von Nahrungsmitteln und Genussmitteln.

Die Aufnahme der Nahrungsmittel geschieht im Regelfall durch die orale Zufuhr von dem Leben dienlichen Stoffen - Speisen und Getränken.
Zur menschlichen Ernährung dienen rohe, gekochte oder anders zubereitete, frische oder konservierte Lebensmittel.

Fehlfunktionen der Nahrungsaufnahme werden als Ernährungsstörungen bezeichnet.

 

Ernährungsformen und ihre Auswirkungen auf Gesundheit bedingen einen hohen Stellenwert der Ernährungsforschung in der Wellness-Bewegung

 

Kochkunst und Esskultur, aber auch (Nahrungstabussind abhängig vom Lebensraum und der Kultur. in der man lebt, und damit sind starke regionale Unterschieden gegeben. Trotz der teils extremen Unterschiede der traditionellen Regionalküchen wird der Bedarf an Nährstoffen in der Regel gedeckt. Eine einzige "richtige" Ernährungsform gibt es in der Form nicht.

Da sich in Industrieländern die Ernährungsweise von den traditionellen Formen wegentwickelt und durch die Zunahme sitzender Tätigkeiten Lebensstil und der Kalorien- und Nährstoffbedarf veränderten, stellt man heute bei vielen Menschen ein
Missverhältnis zwischen Nährstoffbedarf und Ernährungsweise fest.
Die Fragestellung nach der "richtigen" Ernährung in Abhängigkeit von der Lebensweise hat auch in volkswirtschaftlichem Sinne an Bedeutung gewonnen und wird wissenschaftliche durch die Diätetik erforscht.

Das Gros der verzeichneten Zunahme an Zivilisationskrankheiten wird neben anderen Einflüssen besonders einer modernen Fehlernährung zugeschrieben.
Heute gigt es eine unüberschaubare Vielzahl von Ansichten, Theorien und Lehren über die "richtige" Ernährung, beispielsweise die Theorien von der

Vollwerternährung, die Rohkost-Lehre, die Ernährung nach den fünf Elementen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die Ayurveda-Lehre, die Makrobiotik (Ernährungswissenschaft aus der Perspektive von Yin und Yang), die Trennkost-Lehre, die Steinzeiternährung und viele mehr.

Antworten auf die Frage nach einer "richtigen" Ernährung sind oft weltanschaulich beeinflusst.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Ernährungsregeln formuliert, die als
" Vollwertige Ernährung " bezeichnet werden.

Zunehmende Bedeutung erlangen bei dem gesteigerten Problembewußtsein in Sachen Ernährung heute insbesondere die Informationsangebote (teilweise propagandistisch) der Ernährungs-, Pharma- und Nahrungsergänzungsmittel-Industrie.

Mit den Besonderheiten der Ernährung bei Krankheit beschäftigt sich die Ernährungsmedizin.
Bei bestimmten Krankheiten werden zusätzlich zur medikamentösen Therapie Diäten verordnet, um den Krankheitsverlauf zu begünstigen. In der Medizin unterscheidet man prinzipiell

 

Orale Ernährung:
-      auf natürlichem Wegeüber den Mund (oral) (Kost aber verändert, z.B. passiert) -      vollbilanzierte Trinknahrungen zum Einsatz, sog. "Astronautenkost" (decken den gesamten Nährstoffbedarf)
-      bei schwerer Abwehrschwäche, z.B. nach Chemotherapie darf nur keimarme Nahrung
Künstliche Ernährung:
.....nicht mehr auf natürlichem Wege, der Patient muss deshalb künstlich ernährt werden
- prinzipiell zwei Möglichkeiten:
Enterale Ernährung:
-     eine für die Art der Krankheit geeignete Sondenkost über eine Magen-, Dünndarm- oder PEG-Sonde in den Verdauungstrakt eingebracht. Wann immer möglich wird dieser Zugangsweg bevorzugt, da er der natürlichen Nahrungsaufnahme am nächsten kommt.
Parenterale Ernährung:
Die in Lösung oder Emulsion befindlichen Nahrungsbestandteile werden als Infusion über einen intravenösen Zugangsweg direkt ins Blut verabreicht.
Enterale und parenterale Ernährung können auch kombiniert werden. Als totale parenterale Ernährung wird eine bedarfsdeckende ausschließliche parenterale Ernährung bezeichnet.

Fehl- und Mangelernährung:
Werden die Anforderungen des menschlichen Organismus ernährungstechnisch nicht gedeckt, so spricht man von Fehl- oder Mangelernährung. Die Begriffe werden oft uneinheitlich und manchmal synonym verwendet. Meist bedeutet aber
Fehlernährung - ein oder mehrere Nahrungsbestandteile in falscher Menge verzehrt, z.B. zu fettreiche oder zu vitaminarme Kost, während man unter
Mangelernährung - der Energie- oder Kalorienbedarf des Organismus wird nicht gedeckt. Kombinationen beider Störungen sind möglich.

 

Ernährungsbedingte Erkrankungen:
Fehl- und Mangelernährung können ihrerseits Krankheiten verursachen oder begünstigen, z. B. Skorbut bei Vitamin-C-Mangel
Beriberi bei Vitamin-B1-Mangel oder
Diabetes mellitus bei starkem Übergewicht/Adipositas.
Für diese und andere Krankheiten, vor allem für die Mangelerkrankungen, ist der Zusammenhang mit Fehl- oder Mangelernährung wissenschaftlich bewiesen.

Es gibt jedoch auch eine große Zahl an Krankheiten, wie z.B. die sog. Zivilisationskrankheiten, für die diskutiert wird, ob sie durch die Ernährungsweise zumindest mitverursacht werden. Einen wissenschaftlichen Beweis dieser Annahme gibt es aber nur für die wenigsten Erkrankungen.
Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheit sind methodisch bedingt schwierig zu beweisen.
Höchstwahrscheinlich ist eine Kombination von Ursachen anzunehmen, darunter
genetische Anfälligkeit,
körperliche Aktivität,
Ernährung,
Psyche sowie
Umweltgifte

 

 

Allgemeine Ernährungs - Empfehlungen:


(im Krankheitsfall immer mit dem Arzt besprechen - hier werden keine Therapieempfehlungen gegeben, im Zweifelsfall einen Diäthetik-Spezialisten zu Rate ziehen)


1. Brot:
Vollkornbrot enthält komplexe Kohlenhydrate, aus denen der Zucker - anders als bei Süßigkeiten - nur langsam ins Blut übergeht. Das ist Power fürs Gehirn!

2. Cholesterin:
Eine fettarme Ernährung mit wenig Fleisch und tierischen Fetten wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

3. Frühstück:
Ein großes Glas warmes Wasser mit dem Saft einer Zitrone bringt die Verdauung in Trab, stärkt die Abwehrkräfte und senkt den Cholesterinspiegel.

4. Gewürze:
Die in Gewürzen enthaltenen ätherischen Öle, Bitter- und Scharfstoffe haben je nach Zusammensetzung eine beruhigende oder stimulierende Wirkung auf die Nerven. Deshalb statt Salz und Pfeffer lieber mal in die Gewürztüte greifen.

5. Jod:
Wer sich häufig müde und abgespannt fühlt, hat vielleicht zu wenig Jod. Einem Jodmangel lässt sich einfach und effektiv durch Seefisch, Milch und Jodsalz vorbeugen.

6. Jodmangel:
Ein Jodmangel steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer unangenehmen und nicht ungefährlichen Schilddrüsenerkrankung. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Jodzufuhr von etwa 180-200 Mikrogramm pro Tag.

7. Mahlzeiten:
5 kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt sind deutlich gesünder als 3 größere Portionen zu den traditionellen Essenszeiten, weil der Körper kleinere Portionen viel besser verwerten kann als drei üppige Mahlzeiten. Angenehmer Nebeneffekt: Weil der Körper immer etwas zu tun hat, bleibt der Heißhunger aus.

8. Molke:
Eine Molke-Kur kann eine gezielte Diät zur Gewichtsreduzierung unterstützen. Molke ist besonders vitamin- und nährstoffreich und besitzt eine leichte entschlackende Wirkung.

9. Sodbrennen:
Sodbrennen beugt man durch eine bewusste Ernährung vor: keine scharfen Gewürze, keine fetten Lebensmittel, nichts Süßes, keinen Kaffee und keinen Alkohol. Stattdessen alle paar Stunden eine Kleinigkeit zu sich nehmen und drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen.

10. Soja:
Die in Soja enthaltenen Antioxidantien schützen vor Herzinfarkt, lindern PMS-Beschwerden und können sogar dazu beitragen, den Alterungsprozess des Körpers zu verlangsamen.

11. Verdauung:
Einen positiven Einfluss auf die Verdauung hat Porree (Lauch), der verjüngend, aufbauend und innerlich desinfizierend wirken kann. Die enthaltenen Senföle steigern auch die Leistung von Leber und Galle, regen die Nierentätigkeit an und wirken stark entwässernd.

12. Verstopfung:
Um Verstopfung vorzubeugen, sollten Sie sich ballaststoffreich ernähren, viel trinken und für ausreichend Bewegung sorgen.

13. Wasser:
Unser Körper braucht Wasser mehr als andere. Trinken Sie deshalb mindestens 2 Liter täglich - Kaffee, Tee, Wein, Bier oder Limonade nicht mitgezählt.

 

Essentielle Stoffe:

Essentiell (lebensnotwendig) sind Stoffe, die für einen Organismus unentbehrlich sind und die er nicht selbst synthetisieren kann.

Für den Menschen sind einige Vitamine, etliche Aminosäuren und einige mehrfach ungesättigte Fettsäuren essentiell.

 

Vitamine & Co.

Vitamin-Übersicht:

Um richtig und einwandfrei funktionieren zu können, benötigt der menschliche Körper nicht nur Nahrung, sondern auch verschiedene Nährstoffe -
Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Die meisten Vitamine können wir aus unserer Nahrung dem Körper zufügen. Hierzu ist jedoch eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung notwendig. Wer sich einseitig ernährt, führt seinem Körper über kurz oder lang Schaden zu.

Es wird zwischen zwei Gruppen von Vitaminen unterschieden. Es gibt wasserlösliche Vitamine und fettlösliche Vitamine. Jedes dieser Vitamine ist für den Körper enorm wichtig. Bei verschiedenen Erkrankungen, einer Schwangerschaft, oder auch in der Pubertät hat der Körper zeitweise oder ständig einen erhöhten Vitaminbedarf. Kann dies mit der Nahrung nicht gedeckt werden, ist es empfohlen, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Diese sind in vielen Supermärkten, Drogerien und Apotheken erhältlich. Doch auch mit diesen Präparaten ist Vorsicht geboten. Es gibt Vitamine, aber auch Spurenelemente, wo ein Zuviel genau so schädlich ist, wie ein Zuwenig.

Nachfolgend erhalten Sie einen kleinen Einblick, welche Vitamine, welche Organfunktionen unterstützen und in welchen Lebensmitteln diese vorkommen. Dies erleichtert sicherlich auch die Zusammenstellung der Nahrung, damit von allen soviel dabei ist, dass der Körper keine Mangelerscheinungen aufweisen kann. Ein - lang anhaltender - Mangel an Vitaminen und Spurenelementen führt nicht selten zu schweren Krankheiten!

Wasserlösliche Vitamine
Wie die Bezeichnung es auch vermuten lässt, sind wasserlösliche Vitamine in allen Bereichen des Körpers zu finden, da Wasser überall vorhanden ist. In den Zellen, im Blut, etc. Mit Ausnahme von B12 werden "überschüssige" Vitamine aus dieser Gruppe einfach wieder ausgeschieden, da der Körper sie nicht speichern kann. B12 wird jedoch, wie die fettlöslichen Vitamine in der Leber gespeichert.
Zu den Wasserlöslichen Vitaminen zählen Vitamin C, sowie die Vitamine der B-Gruppe.
*Vitamin C (Ascorbinsäure)
*Vitamin B1 (Thiamin)
*Vitamin B2 (Riboflavin)
*Vitamin B3 (Niacin)
*Vitamin B5 (Pantothensäure)
*Vitamin B6 (Pyridoxin)
*Vitamin B7 (Biotin)
*Vitamin B9 (Folsäure)
*Vitamin B12 (Cobalamin)

Fettlösliche Vitamine
Fettlösliche Vitamine können in kleinen Mengen in unserem Körper (zum Beispiel in der Leber) gespeichert und bei Bedarf wieder in den Körper abgegeben werden. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K. Wobei Vitamin D heute nicht mehr als Vitamin, sondern als Hormon bezeichnet wird, da dieses bei ausreichender UV-Strahlung vom Körper selbst produziert wird.

Gerade bei den fettlöslichen Vitaminen hört man häufig die Bezeichnung Provitamin. Provitamine sind die Vorstufe zu Vitamin. Wir nehmen die Provitamine mit unserer Nahrung auf und der Körper wandelt diese Stoffe in (richtige) Vitamine um. Die fettlöslichen Vitamine sind für den menschlichen Körper wichtig.

Ein Mangel an Vitaminen kann auch bei den fettlöslichen Vitaminen entstehen, obwohl diese, wenn auch nur in kleinen Mengen, im Körper gespeichert werden können. Damit eine Unterversorgung (HypoVitaminose) nicht entstehen kann ist es enorm wichtig, darauf zu achten, alle Vitamine täglich aufs Neue dem Körper über die Nahrung, oder durch Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen. In einigen Fällen bestehen auch die Möglichkeit und die Gefahr einer Überversorgung (HyperVitaminose). Diese ist in einigen Fällen genau so schlimm, wie eine Unterversorgung, da auf Dauer der Körper Schaden nimmt. Wie bei vielen anderen Stoffen ist auch bei Vitaminen der Satz zu beachten: Die Menge macht´s.
*Vitamin A (Retinol)
*Vitamin D (Calciferol)
*Vitamin E (Tocopherole)
*Vitamin K (Phyllochinon [K1], Menachinon u. Farnochinon [K2])

Mineralien:
Mineralstoffe - eine Übersicht
Mineralstoffe sind genau so, wie Vitamine lebensnotwendig für unseren Körper. Eine regelmäßige und vor allem ausreichende Zufuhr ist deswegen unbedingt notwendig. Die meisten Mineralstoffe können wir durch unsere Nahrung aufnehmen, immer vorausgesetzt, die Ernährung ist abwechslungsreich und reich an Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte müssen unbedingt täglich verzehrt werden, damit der Zufuhr wichtiger Nähr- und Vitalstoffe gewährleistet werden kann.

Mineralstoffe sind Stoffe, deren Anteil an der Körpermasse mehr als 0,01% und der tägliche Bedarf über 100mg beträgt. Mineralstoffe sind vor allem in der Regulierung wichtige Stoffe.
So zum Beispiel beim Säure-Basen-Gleichgewicht, und sie sind auch an der Regulierung des PH-Werts maßgeblich beteiligt. Auch die Regulierung des Blutdrucks, sowie Aufbau von Knochen, Zähnen, sowie die Nerven- und Muskelfunktion müssen mit den Mineralstoffen zusammen genannt werden. Sie sind zudem Bestandteil wichtiger Enzyme.

Die wichtigsten Mineralstoffe:
*Calcium
*Magnesium
*Phosphor
*Kalium
*Natrium

Spurenelemente
Auch auf die Spurenelemente trifft all dies zu, was zuvor für die Menralstoffe gesagt wurde.
Spurenelemente sind Stoffe, deren Anteil an der Körpermasse weniger als 0,01% und der tägliche Bedarf unter 100mg beträgt. Spurenelemente sind enorm wichtig bei der Hormon- und Enzymbildung.

Die wichtigsten Spurenelemente:
*Eisen
*Jod
* Zink
*Chrom
*Selen
*Kupfer
*Mangan
*Molybdän
*Fluor
*Vanadium

 

Genussmittel
1. Alkohol:
In Maßen genossen, kann Alkohol einen günstigen Effekt auf Gefäße und Herz haben. Ein viertel Liter Wein pro Tag für Männer und ein Achtel für Frauen gelten als gesundheitsverträglich, wer diese Menge noch auf ein Glas pro Tag reduziert, tut sich selbst nur Gutes.

2. Guaraná:
Wer Kaffee oder Tee nicht mag oder verträgt, kann auf das rein pflanzliche Guaraná zurück greifen, das eine ähnlich stimulierende Wirkung hat, aber im Gegensatz zu Kaffee nicht nervös oder unruhig macht. Guaraná gibt es in Bioläden und Apotheken.

3. Rauchen:
Rauchen ist der wichtigste Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wird auch für Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Schlaganfall (mehr Infos zum Schlaganfall) und Herzinfarkt verantwortlich gemacht.

 

Obst und Gemüse
1. Allround-Medizin:
Als natürliche Allround-Medizin gilt die Zwiebel, die sich positiv auf Knochen, Zähne und Nägel, auf das Immunsystem, auf die Magentätigkeit und die Darmfunktion, auf Lunge und Bronchien und auf den gesamten Organismus auswirkt.

2. Apfel:
Ein Apfel am Tag kommt nicht nur dem Immunsystem, sondern auch dem Gehirn zugute. Äpfel enthalten den sekundären Pflanzenstoff Quercetin, der die Gehirnzellen vor freien Radikalen schützt.

3. Kohlrabi:
Arteriosklerose kann durch den Genuss von Kohlrabi vorgebeugt werden. Kohlrabi ist außerdem gut bei splitternden Fingernägeln, Zahnfleischentzündungen und Parodontose.

4. Artischocke:
Wer seinem Körper auf natürliche Weise Gutes tun will, greift zur Artischocke, wahlweise natur oder in Kapselform. Die Artischocke regt die Gallenbildung in der Leber an, fördert die Ausschüttung des Gallensaftes in den Dünndarm und unterstützt die Leber bei ihrer entgiftenden Arbeit.

5. Fenchel - Atmung:
Bei Atemproblemen können Fenchelpräparate helfen. Fenchel wirkt positiv auf die Durchblutung der Schleimhäute, auf die Atmungsorgane und beruhigend auf einen nervösen Magen.

6. Avocados:
Avocados enthalten von den B-Vitaminen vor allem die Vitamine B1 und B6, die sich positiv auf das Nervenkostüm auswirken. Avocados liefern außerdem viel Eiweiß, das als Baumaterial für Gehirn, Nerven und Botenstoffe gebraucht wird.

7. Beeren:
Blau- und Brombeeren stabilisieren die feinen Blutgefäße des Auges und fördern die Durchblutung. Ein Beerenmüsli ist deshalb ideal auch für Bildschirmarbeiter.

8. Gemüse:
"5 am Tag" lautet die Faustregel, die ein langes Leben bei stabiler Gesundheit verspricht. Wer nicht für Gemüse schwärmt, baut Obst in seinen Speiseplan ein und ersetzt eine Gemüseportion schon mal durch Gemüsesaft.

9. Möhre:
Bei Erschöpfungszuständen und bei Frühjahrsmüdigkeit sollten Sie öfter mal zur Möhre greifen: Sie sind unentbehrlich bei Vitaminmangelzuständen und reich an Karotin.

10. Nüsse:
Wer Nüsse nascht, tut was für sein Gehirn: Walnüsse, Haselnüsse und Erdnüsse enthalten Omega-3-Fettsäuren und die Aminosäure Isoleucin, die das Denkvermögen steigern.

11. Salat:
Einfacher Kopfsalat, frisch zubereitet, ist ein hervorragender Durstlöscher, wirkt gegen Verstopfung, senkt den Blutdruck, stärkt den Herzmuskel und wirkt sich positiv bei Gallenstauungen und Leberschwäche aus.

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Der Begriff: Wellness

Wellness

ist auch ein beliebtes Werbewort und ein mittlerweile manchmal schon inflationär gebrauchter Begriff, da er rechtlich nicht geschützt.


Es werden z.B. Mineralwasser, indischer Lassi, Socken, Müsli, Konfitüre und so genannte Nahrungs-ergänzungsmittel wie Noni als
Wellness-Artikel im Sinne von "Wohlfühlartikel" verkauft.

Letzteres ist Beispiel für die Verwendung des Begriffs für Produkte, bei denen eine gesundheitliche Wirkung beworben wird. Auch Produkte wie Erdstrahlen-Entstörgeräte, Magnetmatratzen oder esoterische Behandlungen und Dienstleistungen werden bisweilen unter dem Begriff Wellness angeboten.

1959 hatte der amerikanische Sozialmediziner Halbert L. Dunn das Wort Wellness neu aufgegriffen. In den 1970er Jahren – als die Kosten im amerikanischen Gesundheitswesen explodierten – entwickelten die Wellness-Pioniere Donald B. Ardell und John Travis zur Kostendämpfung im Auftrag der amerikanischen Regierung neue ganzheitliche Gesundheitsmodelle, die auf Prävention und Eigenverantwortung des Einzelnen für seine Gesundheit aufbauten.

Nach dem Verständnis Ardells ist Wellness
ein Zustand von Wohlbefinden und Zufriedenheit und besteht aus den Faktoren

 

  1. Selbstverantwortung
  2. Ernährungsbewusstsein
  3. körperliche Fitness
  4. Stressmanagement und Umweltsensibilität