English French German Italian Russian Spanish Hungarian
E-Mail  Email
Skype  Skype

Ein wichtiger Teil bei Wellness ist die Fitness

 

 

HTML clipboard

Fitness beschreibt im allgemeinen den Zustand körperlichen und oft auch geistigen Wohlbefindens.
Fitness wird somit als das Vermögen verstanden, im Alltag leistungsfähig zu sein und für Belastungen gewappnet zu seinn. Der Begriff ist insofern schwierig, da er als Modebegriff nicht klar definierbar ist und von verschiedenen Personen und Interessengruppen unterschiedlich interpretiert und gebraucht wird.

 

Risiken für Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Fettleibigkeit und sogar Krebs können durch ein gezieltes Fitnesstraining verringert werden. Konzentrations- und Lernfähigkeit lassen sich mit Fitnessprogrammen steigern. Menschen, die sich aktiv mit dem Thema Fitness auseinandersetzen, sind meist gesünder und leben auch, statistisch gesehen, länger.

 

Zur Fitness von Körper und Geist gehört nicht nur eine
regelmäßige und abgestimmte körperliche Betätigung, sondern als sehr wichtig ist auch
eine gesunde und nähr- wie ballaststoffreiche Ernährung anzusehen.
Ungesunde Ergänzungsmittel (Doping, Anabolika) sind mit Fitness genauso wenig zu vereinbaren wie die Beschränkung auf reines Krafttraining wie es teilweise im Bodybuilding zu finden ist.

 

Fitnesstraining ist ein äußerst weit fassbarer Begriff.
Prinzipiell - jede gesunde sportliche Aktivität ist eine Form von Fitnesstraining,
z.B. Training im Sportverein oder selbst das Vermeiden von Rolltreppen und Aufzügen
zugunsten von Treppen – also auch Bewegung im Alltag.



Gezieltes Fitnesstraining
beinhaltet meist

 

Ausdauertraining - Krafttraining - Koordinationstraining

 

Aerobes Ausdauertraining


Aerobes Ausdauertraining sollte einen Schwerpunkt des Fitnesstrainings darstellen (die tradierte Auffassung steht allerdings im Widerspruch zu neueren Erkenntnissen und Empfehlungen der Sportwissenschaft bzw. Sportmedizin, die dem Kraft- und Koordinationstraining höheren Stellenwert in bezug auf gesundheitliche Vorteile einräumen).
Als Wirkungen werden attestiert:
positiv für das Herzkreislaufsystem
verhindert bzw. wirkt sich günstig auf Diabetes aus
kann zusammen mit richtiger Ernährung das Gewicht reduzieren


Alle Ausdauersportarten kommen dafür in Betracht, also beispielsweise
Radfahren, Laufen, Schwimmen, Walking, Aerobic, Joggen usw.
Trainings-Methode , je nach Sportart -
Dauermethode, Fahrtspiel und die extensive Intervallmethode.



Viele Studien gehen davon aus, dass etwa 2000 kcal pro Woche zusätzlich verbraucht werden sollten. Untrainierte Männer verbrennen z. B. beim Walken mit einer Geschwindigkeit von 7 km/h 530 kcal/h. Bei Frauen sind es etwa 461 kcal/h. Damit sind bei der angenommenen Geschwindigkeit pro Woche ca. 4 bzw. 4,5 Stunden Training notwendig, um auf die 2000 kcal pro Woche zu kommen.
Die Trainingszeiten sollten über die Woche verteilt werden. Jeden Tag 45 Minuten und ein Tag Pause sind besser als an zwei Tagen zwei Stunden zu trainieren.

 

Wichtig: Um beim Training im aeroben Bereich zu bleiben, sollte die Herzfrequenz bei Belastung zwischen 60 und 75% der maximalen Herzfrequenz bleiben. Als Faustformel für die maximale Herzfrequenz gilt: 220 - Lebensalter. Für einen 40jährigen ergibt sich nach dieser Formel: 220 - 40 = 180 als maximale Herzfrequenz. Der Puls bei Belastung während des Ausdauertrainings sollte also zwischen den Werten 108 und 135 pro Minute liegen. Anfänger beginnen bei dem unteren Wert und legen bei Bedarf Pausen ein (extensive Intervallmethode).
Wer seine maximale Herzfrequenz genauer wissen will, kann sie bei einem Belastungs-EKG beim Arzt ermitteln lassen, oder durch einen Belastungstest selbst ermitteln.

 

 

 

Kraft- und Beweglichkeitstraining


Kraft- und Beweglichkeitstraining wirken sich günstig bei Rückenbeschwerden und ähnlichem aus und erhöhen das Wohlbefinden. Kraft kann durch Gerätetraining oder durch Gymnastik verbessert werden. Beweglichkeit lässt sich durch Dehnübungen verbessern

Koordinationstraining

Koordinationstraining verbessert das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskulatur. Neben dem Tanzen verbessern viele Sportspiele und Kampfsportarten die koordinativen Fähigkeiten.