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Wellness

ist auch ein beliebtes Werbewort und ein mittlerweile manchmal schon inflationär gebrauchter Begriff, da er rechtlich nicht geschützt.


Es werden z.B. Mineralwasser, indischer Lassi, Socken, Müsli, Konfitüre und so genannte Nahrungs-ergänzungsmittel wie Noni als
Wellness-Artikel im Sinne von "Wohlfühlartikel" verkauft.

Letzteres ist Beispiel für die Verwendung des Begriffs für Produkte, bei denen eine gesundheitliche Wirkung beworben wird. Auch Produkte wie Erdstrahlen-Entstörgeräte, Magnetmatratzen oder esoterische Behandlungen und Dienstleistungen werden bisweilen unter dem Begriff Wellness angeboten.

1959 hatte der amerikanische Sozialmediziner Halbert L. Dunn das Wort Wellness neu aufgegriffen. In den 1970er Jahren – als die Kosten im amerikanischen Gesundheitswesen explodierten – entwickelten die Wellness-Pioniere Donald B. Ardell und John Travis zur Kostendämpfung im Auftrag der amerikanischen Regierung neue ganzheitliche Gesundheitsmodelle, die auf Prävention und Eigenverantwortung des Einzelnen für seine Gesundheit aufbauten.

Nach dem Verständnis Ardells ist Wellness
ein Zustand von Wohlbefinden und Zufriedenheit und besteht aus den Faktoren

 

  1. Selbstverantwortung
  2. Ernährungsbewusstsein
  3. körperliche Fitness
  4. Stressmanagement und Umweltsensibilität